Start der Kommunale Wärmeplanung Doberschütz - Förderkennzeichen: 67K27791
Die Gemeinde Doberschütz plant bis Ende März 2026 ihren ersten kommunalen Wärmeplan
zu erstellen. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt jede Kommune ihren eigenen
Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung, der die jeweilige Situation vor Ort
bestmöglich berücksichtigt. Er dient als strategische Grundlage, um konkrete
Entwicklungswege zu finden und die Kommune in puncto Wärmewende zukunftsfähig und
unabhängig zu machen.
Die kommunale Wärmeplanung erarbeitet keine konkreten Lösungen für Einzelgebäude,
sondern eine Strategie zur Transformation der Wärmeversorgung für das gesamte
Gemeindegebiet.
Derzeit befindet sich die Gemeindeverwaltung in den vorbereitenden Tätigkeiten für die
kommunale Wärmeplanung. Im ersten Schritt wurde nach Zugang des
Fördermittelbescheides das öffentliche Vergabeverfahren zur Akquise eines Dienstleisters
zur Projektdurchführung durchgeführt. Den Auftrag im Rahmen der Ausschreibung erhielt
das Bieterkonsortium um die aastrix GmbH, TKI mbH und der ETL GmbH aus Leipzig.
Die kommunale Wärmeplanung der Gemeinde
Doberschütz wird durch die Nationale
Klimaschutzinitative des Bundes gefördert. Projektträger ist das
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
(www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie)
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Nationale Klimaschutzinitiative Mit der internationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.